Das Lichtenberger Bezirksamt soll künftig regelmäßig über die Kriminalitätsbelastung des Bezirks informieren. Das fordert die AfD-Fraktion in einem Antrag, der am Donnerstag bei der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zur Abstimmung steht.
Heribert Eisenhardt, AfD-Bezirksverordneter in der BVV Lichtenberg, betont:
„Das Polizeipräsidium informiert zwar online im ‚Kriminalitätsatlas Berlin‚ über die Kriminalitätsverteilung in der Hauptstadt, diese umfangreichen polizeilichen Daten können aber für fachlich nicht versierte Bürger, die sich über die Kriminalitätsstatistiken im Bezirk Lichtenberg informieren wollen, sehr verwirrend sein. Deshalb ist eine verständliche bezirkliche Zusammenstellung der Kriminalitätsbelastung in Lichtenberg wichtig. Diese kann online über eine Veröffentlichung auf der Internetseite des Bezirksamtes und über ausgelegte Druckerzeugnisse im Bezirksamt erfolgen.
Das vom Land Berlin finanzierte „Lichtenberger Register“ informierte bislang im Ausschuss Partizipation und Integration, online und über Druckerzeugnisse ausschließlich über angebliche Fälle von vermeintlich politisch rechten Akteuren im Bezirk Lichtenberg. Eine Einladung der Polizei zum Thema Kriminalitätsstatistik in Lichtenberg über den Ausschuss Partizipation und Integration wurde nach Aussage der Ausschussvorsitzenden dagegen von der Polizei abgelehnt.
Es ist wichtig, dass sich die Lichtenberger selbst ein Bild von der Kriminalitätsbelastung ihres Bezirks machen können – und zwar aufgrund korrekter und aktueller Daten, die verständlich und leicht zugänglich auf der Internetseite des Bezirks präsentiert werden.“
