Welche Auswirkungen hat der massive Hacker-Angriff und die Veröffentlichung geheimer Daten auf die kritische Infratstruktur des Bezirks Lichtenberg?
Das will Uwe Dinda, ordnungspoltischer Sprecher der AfD-Fraktion in der BVV Lichtenberg, vom Bezirksamt wissen:
„Der IT-Experte Manuel Atug macht dem Berliner Senat nach dem Hacker-Angriff und dem Abfluss großer Datenmengen schwere Vorwürfe. ‚Das Land Berlin hat grob fahrlässig gehandelt und vorsätzlich die Geheimschutz-Vorgaben nicht eingehalten‘, sagte Atug der dpa.
Wie verletzlich die kritische Infrastruktur der Hauptstadt ist, haben wir erst am Anfang des Jahres gesehen, als Klima-Terroristen durch einen Anschlag bei Minusgraden die Stromversorgung weiter Teile von Steglitz-Zehlendorf für Tage lahmgelegt und Menschenleben gefährdet haben.
Umso wichtiger ist es jetzt, den Schaden einschätzen zu können, der für Lichtenberg durch die Hacker-Veröffentlichung entstanden ist. Hunderttausende Dokumente, viele davon sicherheitsrelevant, sind seit Tagen im Darknet zu finden.
Welche Dateien enthalten Daten über Lichtenberg? Können Klima-Terroristen, Islamisten und andere Extremisten diese Informationen nutzen und damit Anschläge auf die kritische Infrastruktur des Bezirks verüben?
Zur kritischen Infrastruktur gehören beispielsweise Energie, Informationstechnik, Transport, Verkehr, Gesundheit, Wasser, Ernährung und Verwaltung.
Anschläge auf die Infrastruktur des Bezirks könnten verheerende Folgen für Lichtenberg haben. Daher muss der Bezirksbürgermeister Martin Schaefer umgehend handeln, den Schaden feststellen und Schutzmaßnahmen ergreifen!
Irritierend sind in diesem Zusammenhang Pressemeldungen, nach denen das Bezirksamt Lichtenberg die Anti-Hacker-Software ‚Crowdstrike‘ ablehnt, die der Berliner Senat einsetzt, um die Schäden des Hacker-Angriffs zu ermitteln. Wenn der Bezirk Lichtenberg diese Software ablehnt, wie will er dann die Schäden feststellen und Schutz bieten? Das muss Bürgermeister Schaefer erklären!“
