Das Gedenken an die ermordeten Juden Europas soll in die Hände eines gemeinnützigen Vereins gegeben werden. Das hat die Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg am vergangenen Donnerstag beschlossen. Genannt wurde bereits der Verein VVN-BdA, Dieser Verein ist verantwortlich für die Kampagne „Menschenwürde verteidigen – AfD-Verbot jetzt“ und ist mit anderen linken und linksextremen Vereinen deutschlandweit vernetzt. Ausgerechnet dieser Verein will nun bestimmen, wer in Lichtenberg gedenken darf. Doch die AfD-Fraktion lässt sich davon nicht einschüchtern.
Dietmar Drewes, Fraktionsvorsitzender der AfD in der BVV Lichtenberg, erklärt am heutigen 27. Januar – dem Holocaustgedenktag:
„Extreme Linke sollen zukünftig in Lichtenberg darüber bestimmen dürfen, wer am Gedenken für die ermordeten Juden teilnehmen darf – und wer nicht. Damit hat sich der Bock selbst zum Gärtner gemacht, denn die linke Szene in Berlin ist in vielen Fällen antisemitisch geprägt. Namhafte Politiker haben die Linkspartei in der jüngeren Vergangenheit wegen deren Antisemitismusproblem verlassen. Die Neuköllner Linke stellte vor gut einer Woche einen genauso linksextremen wie israelfeindlichen und antisemitischen Bürgermeisterkandidaten auf. Und solche Leute, beziehungsweise deren extreme Vorfeldorganisationen, sollen zukünftig über das Holocaustgedenken entscheiden dürfen?!
Einen Vorgeschmack auf diese Verhältnisse haben wir bereits während der BVV-Sitzung am vergangenen Donnerstag bekommen: Da durfte eine ‚Bürgerin‘ – natürlich vom Verein VVN/BdA – als Hasspredigerin gegen die AfD auftreten. Es braucht wohl nicht erwähnt zu werden, dass sich die Bezirksverordneten der AfD nicht gegen die Beleidigungen und Unverschämtheiten dieser Agitatorin verteidigen durften. Willkommen zurück in der totalitären Vergangenheit.“
