Berlins Schüler und Lehrer leiden unter Gewalt, Bedrohung, Mobbing. Dies belegt das erstmals erstellte „Gewalt- und Konfliktbarometer“, das am Montag vorgestellt wurde. Schulleitungen nannten die Ergebnisse in den Medien „erschreckend“.
Die jugendpolitische Sprecherin der Lichtenberger AfD-Fraktion, Marianne Kleinert, ist von den Ergebnissen des Gewalt- und Konfliktbarometers nicht überrascht:
„Schlägereien, Drogen, Messer-Gewalt unter Schülern, Psychoterror gegen Lehrer – wer die schlimmen Zustände an den Schulen in Lichtenberg und in ganz Berlin sehen wollte, der konnte sie auch sehen. Deshalb hat unsere AfD-Fraktion in der BVV Lichtenberg immer wieder Anträge gestellt, die die Gewalt eindämmen und die Verhältnisse an den Schulen verbessern sollten:
‚Null Toleranz für Gewalt an Schulen – Wachschutz auch an Lichtenberger Schulen!‘ – so lautet der Titel des AfD-Antrags aus dem Jahr 2024. Die AfD-Fraktion forderte darin, dass Lichtenberger Schulen mit Gewaltvorfällen einen Wachschutz bekommen, die Sicherheitskonzepte der Schulen verbessert werden und Metalldetektoren angeschafft werden sollen, um Messer und andere Waffen aus den Schulen herauszuhalten. Das waren sehr sinnvolle Maßnahmen, die wir da vorgeschlagen haben. Der Senat hatte dafür auch bereits finanzielle Mittel bereitgestellt. Leider wurden diese Mittel vom Bezirksamt Lichtenberg nicht abgerufen und unser Antrag wurde von CDU, Linken, Grünen usw. abgelehnt, weil er von der AfD kam.
Natürlich hat unsere Fraktion nicht locker gelassen und im Jahr 2025 den folgenden Antrag gestellt: ‚Schutzmaßnahmen gegen zunehmende Gewalt in Schulen‘. Darin forderte die AfD-Fraktion, das besonders gewalttätige Schüler an eigenen Schulen unterrichtet werden sollen, die mit Wachschutz und speziell dafür ausgebildeten Pädagogen und Sozialarbeitern betrieben werden. Auch dieser Antrag wurde von Linken, SPD, CDU, Grünen usw. in der BVV Lichtenberg abgelehnt, weil man sich lieber hinter der Brandmauer gegen die AfD versteckte als die Realität an den Schulen wahrzunehmen.
Die Ergebnisse des Gewalt- und Konfliktbarometers werden nun hoffentlich dazu führen, dass die guten Vorschläge, Maßnahmen und Anträge der AfD-Fraktionen in den Bezirken und im gesamten Bundesland Berlin umgesetzt werden. Es ist höchste Zeit dafür!“
