Das Wort „Calisthenics“ ist gebildet aus den griechischen Worten „καλός“ (kalos) „schön“, „gut“ und „σθένος“ (sthenos) „Kraft“. Calisthenics ist ein Sport, der im Freien ausgeübt wird auf offenen Turnplätzen, sogenannten Calisthenics-Parks. Diese umfassen Stangen verschiedener Höhe und Position, welche Barren und Reck nachempfunden sind. Calisthenics umfasst das Repertoire des klassischen Geräteturnens und akrobatische Übungen umfasst. Im Unterschied zu klassischem Krafttraining mit isolierten Übungen liegt der Schwerpunkt auf der intermuskulären Koordination.

Die AfD-Fraktion Lichtenberg unterstützt und fördert den Calisthenics-Sport. Deshalb stellte sie in der Bezirksverordnetenversammlung folgenden Antrag (DS/1203/VIII):

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt Lichtenberg wird ersucht zu prüfen, auf welchen öffentlichen Flächen in Lichtenberg Calisthenics Parks errichtet werden können.

Begründung: Calisthenics Parks sind ungedeckte Sportflächen mit Reckstangen, Parallelbarren, Sprossenwänden, Hangelstrecken sowie horizontalen und vertikalen Leitern und Stangen, an denen hauptsächlich Eigengewichtübung und Spannungsübungen trainiert werden. Die trainierten Übungen sind vergleichbar mit klassischen Turnübungen. Calisthenics Parks bieten die Möglichkeit für Breitensport unter freiem Himmel. Es gibt bereits einige solcher Sportflächen in Berlin, die sich großer Beliebtheit erfreuen, insbesondere in der wärmeren Jahreszeit. Calisthenics Parks erhöhen die Lebensqualität. Sie werden von Jugendlichen und Erwachsenen genutzt und sind auch für Familien mit Kindern beliebte Anlaufpunkte zur körperlichen Ertüchtigung. Öffentliche Grünanlagen in der Nähe von Wohngebieten sind besonders geeignet. Lichtenberg bietet zahlreiche mögliche Standorte; insbesondere in Alt-Hohenschönhausen an der Dorfstraße, auf dem Sportplatz an der Altenhofer Str. oder am Wustrower Park in Neu-Hohenschönhausen.