Die AfD-Fraktion Lichtenberg setzt sich dafür ein, die Strahlenquelle des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in der Köpenicker Allee 120-130 endlich abzutransportieren. Karlshorst wird immer dichter bebaut und ist als Lagerstätte deshalb nicht mehr geeignet.

Die Strahlenquelle ist eine radioaktive Plutonium-Beryllium-Quelle. Sie befindet sich in einem Zylinder mit einem Durchmesser von 6 x 9,5 Zentimetern, der eine kleinere Menge Kernbrennstoff enthält. Um das Material sicher zu bewahren, wurde ein Bunker auf dem Gelände errichtet, welches seinerzeit vom Staatlichen Amt für Atomsicherheit und Strahlenschutz der Deutschen Demokratischen Republik genutzt wurde.

Das zuständige Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit konnte bislang keine Aussage treffen, wann der Abtransport stattfinden soll. Deshalb beantragte die AfD-Fraktion, dass die Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg sich bei der Behörde für eine Terminierung einsetzt (DS/1491/VIII)

Hier ist der Text unseres Antrags: Abtransport der Strahlenquelle aus Karlshorst zügig durchführen lassen

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

 Das Bezirksamt wird ersucht, sich beim Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) dafür einzusetzen, dass die Plutonium-Beryllium-Quelle zeitnah vom Gelände des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vom Grundstück in der Köpenicker Allee 120-130 abtransportiert wird.

Begründung:

In Berlin-Karlshorst, in der Köpenicker Allee 120-130, befindet sich die Außenstelle des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Zuvor nutzte dieses Gelände das Staatliche Amt für Atomsicherheit und Strahlenschutz der Deutschen Demokratischen Republik. Seit dieser Zeit lagert dort eine radioaktive Strahlenquelle – eine Plutonium-Beryllium-Quelle, in einem Zylinder mit einem Durchmesser von 6 x 9,5 Zentimetern, die eine kleinere Menge Kernbrennstoff enthält. Für die sichere Aufbewahrung von derartigem Material wurde ein Bunker auf dem Gelände errichtet.

Die Eigentümerin des Geländes, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), gibt Teile des Areals ab. Deshalb prüft das zuständige Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) Alternativen für einen Abtransport der Quelle und deren weiteren Verbleib.

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit konnte bislang keine Aussage treffen, wann der Abtransport stattfinden soll. Westlich angrenzend an das Gelände sollen eine Schule und Wohngebäude entstehen. Deshalb ist nunmehr das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) von Seiten des Bezirksamts, wenn notwendig über die entsprechenden Senatsstellen aufzufordern, die Durchführung des Abtransports umzusetzen.