Das Bezirksamt wurde um folgende Auskunft gebeten:

Das Bezirksamt wurde um folgende Auskunft gebeten:

1. Was kostet das o.g. Gutachten, ausgestellt vom DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration durch die Autoren Dr. Frank Gesemann und Iris Würbel vom März 2019 ?

2. Für die Einstellung und Beförderung von Personal hat das Bezirksamt ein umfangreiches Regelwerk zu beachten, das Eignung und Kompetenz der Bewerber für die vorgesehene Aufgaben sichert und den vorhandenen Mitarbeitern Unterstützung gewährt. Das gilt für alle Bewerber unabhängig von ihrem Herkunftsland und deshalb auch für Anwärter mit Migrationshintergrund.

Warum wurde zu diesem Thema ein Gutachten in Auftrag gegeben?

Das Bezirksamt teilt Folgendes mit:

zu 1.:

Der Leistungsbaustein der Ausstellung des Empfehlungspapiers zur Weiterentwicklung der interkulturellen Öffnung der Lichtenberger Verwaltung hat 7.566,50 € gekostet.

zu 2.:

Gegenstand des „Empfehlungspapiers zur Weiterentwicklung der interkulturellen Öffnung der Lichtenberger Verwaltung“ ist die Weiterentwicklung der interkulturellen Öffnung in der Lichtenberger Verwaltung. Ein Teilaspekt davon ist die Angleichung der Beschäftigtenstruktur der Lichtenberger Verwaltung an den Bevölkerungsdurchschnitt in Lichtenberg. Beförderungen sind nicht Gegenstand des Empfehlungspapiers.

Das Empfehlungspapier wurde in Auftrag gegeben, um entsprechend den Zielen des § 1 Absatz 1 Gesetz zur Regelung von Partizipation und Integration in Berlin vom 15. Dezember 2010 (PartIntG), Artikel 3 Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland (GG), Artikel 10 Absatz 2 der Verfassung von Berlin (VVB), sowie § 24 des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes vom 14. August 2006 (AGG) in Verbindung mit den gesetzlichen Verpflichtungen für alle Einrichtungen im Land Berlin (vgl. § 3 Absatz 1 PartIntG) im eigenen Zuständigkeitsbereich für gleichberechtigte Teilhabe und interkulturelle Öffnung zu sorgen (§ 4 Abs. 1 PartIntG), der Förderung des Erwerbs und der Weiterbildung in Bezug auf interkulturellen Kompetenzen (§ 1 Abs. 3 PartIntG) und der Erhöhung des Anteils der Beschäftigten mit Migrationsanteil im Landesdienst (§ 4 Abs. 4 u. 5 PartIntG) mit Hilfe einer externen wissenschaftlichen Expertise verbessert nachkommen zu können.