Ob Alkohol, Medikamente, Magersucht, harte Drogen oder krankhaftes Glücksspiel – die Suchtberatung Hohenschönhausen berät suchtkranke Menschen und deren Angehörige, Freunde und Arbeitskollegen. Das Bezirksamt Lichtenberg will nun Teile des Gebäudes in der Oberseestraße 98 anderweitig nutzen. Damit ist die Beratungsstelle in ihrer Existenz gefährdet.

„Die Mitarbeiter der Suchtberatung Hohenschönhausen leisten seit vielen Jahren eine hervorragende Arbeit. Die Tages- und Werkstätte im Untergeschoss des Gebäudes in der Oberseestraße ist für viele Suchtkranke eine wichtige Anlaufstelle, die ihnen Halt gibt und dabei hilft, den Tages- und Wochenablauf zu strukturieren. Eine solche Beratungsstelle ist nicht beliebig verlegbar. Sie hat in Lichtenberg ihren Platz gefunden und muss dort erhalten werden, mit all ihren Einrichtungen zur Orientierung für die von ihr betreuten Menschen“, erklärt Gisela Starke, sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion in der BVV Lichtenberg.