Von einem Tag zum anderen war der Rodelspaß für die Kinder dahin.

Doch fangen wir von vorn an: Mitten in Merkel-Lockdown und Klimaerwärmung wurde es in Lichtenberg kalt, eisemausekalt – und es begann zu scheien. Der Schnee blieb liegen und zum ersten Mal in diesem Jahr hatten die Lichtenberger Kinder eine Freude: Sie konnten rodeln. Rodeln, das hießen toben und laufen und rutschen. Ohne Maske, ohne ständige Ermahnungen auf Abstand zu bleiben.

Und dann, nach drei Tagen – und übrigens auch Nächten – war der Schnee verschwunden.

Jetzt fragen sich alle: Wer hat das den Kindern angetan ?

Zuerst geriet das Ordnungsamt in Verdacht. Was nicht wundert. Die Berliner Behörden kennen bei den Maßnahmen des Merkel-Lockdowns kein Pardon. Der Rot-Rot-Grüne Senat drückt zwar bei Clan-Hochzeiten ein Auge zu, nicht aber in Schulen und womöglich erst recht nicht bei rodelnden Kindern.

Der zuständige Stadtrat Martin Schaefer, CDU, dementiert und kündigt an: »Wir werden Anzeige gegen Unbekannt erstatten.«

Andere vermuten Nachbarn hinter dem Anschlag auf die Wiese des Stadtparks. Sie hätten sich vom Lärm der Kinder gestört gefühlt.

Eine dritte Möglichkeit wird weniger laut diskutiert: Bürger, von der Corona-Politik der Landesregierung dauerhaft in Angst und Schrecken versetzt, fühlten sich bedroht, weil auf dem Rodelberg keine der vielen verhängten Maßnahmen mehr befolgt worden sind. Jugendliche und Erwachsene standen dicht an dich und rutschten johlend und maskenlos auf Baustellenabsprerrungen in Kleingruppen den Abhang hinunter.

Das ist jetzt leider vorbei.